Vogelführung in Zusammenarbeit Kirchengemeinde und Naturschutzbund Auenwald am 9.5.2010
 
 
Trotz regnerischem Wetter trafen 17 Naturliebhaber um 7.30 Uhr an der Kreuzkirche ein. Unsere gefiederten Freunde ließen uns nicht im Stich und sangen gegen das teilweise heftige Regenprasseln an.
Jürgen Stober vom NABU Aspach erläuterte detailliert die Unterschiede der verschiedenen Vogelgesänge und wir konnten lernen, mit welchem Organ die kleinen Tiere so lautstark auf sich aufmerksam machen. Eine Mönchsgrasmücke und ein Zaunkönig bewiesen auch sogleich, wie weit ihre Stimmen tragen.
Geradezu dramatisch wurde es, als wir Zeugen wurden, wie eine Rabenkrähe ein Elsternest ausräuberte und sich auch durch die Attacken der Elternvögel nicht stören ließ. Über der ganzen Szene huschten die Rauch- und Mehlschwalben auf der Jagd nach Insekten durch den Himmel.
Zur Überraschung aller brachen zwei genervte Rehe aus dem Unterholz, die sich wohl durch den Aufenthalt der kleinen Wandergruppe in der Nähe ihres Verstecks gestört fühlten.
Pfarrer Dr. Sperl gelang es im anschließenden Frühstücksgottesdienst das gerade Erelebte aufzugreifen und Bezüge zum Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom herzustellen. Paulus schrieb schon vor 2000 Jahren, wie der Mensch und die Schöpfung gemeinsam leiden. Auch wenn der historische Hintergrund zunächst ein anderer war, ist die Verantwortung des Menschen für die Mitwelt dieselbe geblieben. Bewahrung der Schöpfung und soziale Gerechtigkeit hängen zusammen.
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Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6 (L)

Tageslosung von Dienstag, 23. Oktober 2018
Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
Die Samaritaner sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.
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