Konzert in der Kirche zu Hohnweiler ein voller Erfolg


Auenwald ( pm ). Das Nachmittagskonzert des Ökumenischen Kirchenchors Auenwald/Althütte am Sonntag Rogate in der Kirche zu Hohnweiler lockte trotz der etwas frühen Stunde und der sommerlichen Temperaturen sehr viele Zuhörer an.
Der Begrüßung durch Chorleiter Christoph Rothfuß folgte sein Solopart an der Orgel mit Fantasie und Fuge in g-moll von Johann Sebastian Bach, wobei er aus dieser Orgel mit seiner Fingerfertigkeit und Einfühlungsvermögen in diese Komposition an die Zuhörer etwas übermittelte, was bisher selten so schön gestaltet worden war.
Mit „Psalm in Jazz“ von Johannes Matthias Michel war ein toller Kontrast zu Bach programmiert, vorgetragen vom Chor.
Es folgten „Ihr seid das Salz“ von Andreas Malessa und Michael Schütz, „Strahlen brechen viele“ aus Schweden, „Ehre sei Gott“, ein peruanisches Lied, „Stille vor Dir“, ein andächtiges und anspruchvolles Stück von Carsten Groß und Hans-Joachim Eißler, das aber vom Chor sehr gut gemeistert wurde. Mit dem ersten Vers von „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ wurde ein Solo von Kornelia Schirmer geboten, die mit ihrer schönen Sopranstimme guten Anklang fand.
“Der Friede Gottes“ von Heinrich Lang (1858-1919) war wiederum ein andächtiges Choralstück, das aber in der Dynamik sehr ausdrucksstark rübergebracht wurde.
Mit dem Barock-Stück „Ciacona in D-Dur“ von dem Nürnberger Johann Pachelbel (August 1653- 3.März 1706) wurden die Zuhörer immer wieder in neue Variationen des eigentlich heute zu bezeichnenden Ohrwurms gefesselt, aber es war sehr schön anzuhören., was Christoph Rothfuß aus dieser Orgel herausholte.
Die Lesung bzw. Predigt von Pfarrerin Renate Dinda bezog sich auf den vom Chor vorgetragenen Choral „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ und befasste sich mit den Engeln, die jeden Menschen beschützen.
Danach folgte die „Missa breve“ von Charles Gounod (1818-1893) mit den Sätzen Kyrie, Gloria, Domine Fili unigenite, Sanctus, Osalutaris hostia und Agnus Dei. Hier wirkten die beiden Solisten Anton Reuter (Tenor) und Günter Ruff (Baß) mit schön vorgetragenen Solis in einem tollen Kontrast zu den bravourös aufbrausenden Fortissimo-Antworten des Chores.

Nach dem Orgelstück Präludium und Fuge in C-Dur von J.S.Bach, brillant vorgetragen von Christoph Rothfuß, war der Applaus wie nach jedem vorgetragenen Stück so groß, dass nicht nur eine Zugabe sondern zwei vom Publikum gefordert wurden, was mit „Lobe den Herrn, meine Seele“, einem Choral, bei dem die Zuhörer zum Mitsingen aufgerufen wurden, und mit „Agnus Dei“ erfüllt wurden.
Zuvor wurden vom Chorleiter den Projektsängern u.a .aus Weissach, die den ÖKC unterstützt haben, gedankt, ferner den Solisten und insbesondere auch seinem Bruder Johannes Rothfüß, der an der Orgel sehr einfühlend begleitete.
Gudrun Königstein bedankte sich mit einem schönen Blumenstrauß bei der Chorsprecherin Ingrid Ruff für ihren Einsatz bei Organisation, Bewirtung , Kaffee- und Getränke-Pausen bei den Proben, Betreuung insgesamt und Übergabe der Geschenke.
Alles in Allem ein sehr schönes Konzert, das Allen lange in Erinnerung bleiben wird.

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