Gottesdienste feiern wir im Autokino und bald auch im Freien                                                                                                 Alle Gruppen der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbrüden - Unterbrüden werden bis auf weiteres abgesagt.
Alle Hausbesuche werden ausgesetzt. Sie haben jedoch jederzeit die Möglichkeit mit Pfarrer Bernhard Körner telefonisch und über E-Mail in Kontakt zu treten. Skype und Whats App Schaltungen sind nach Absprache möglich.
Nicht alles ist abgesagt...
Trotz Abstand wollen wir weiter füreinander da sein. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Hilfe z.B. beim Einkaufen oder in anderen Situationen brauchen. Gerade jetzt wollen wir als Kirchengemeinde füreinander da sein. Weiterhin finden Trauerfeiern unter freiem Himmel, Nottaufen und Hausabendmahl unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt. Telefonisch und über E-Mail ist Pfarrer Bernhard Körner erreichbar.

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Wir halten Kontakt:
- Für unsere Kleinsten im Musikspatz wurde ein Ostergrußvideo produziert.
- Kinder und Teenies bekommen jeden Tag eine Idee auf https://www.zuhauseumzehn.de
- Die Kinderkirchkinder feiern sonntags um 10.00 Uhr weiter Kinderkirche auf https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

- Für die Konfirmanden gibt es, neben den Lernversen zum Auswendiglernen, die Videos von JesusHouse. Einfach bei Youtube.de Jesushouse eingeben oder direkt den Link: https://www.youtube.com/channel/UCUc4CLEQSFfF_dKdxLvH3Ew

Die Glocken läuten weiter...
und laden zum für sich persönlichen und doch zum gemeinsamen Gebet der Christen ein. Jeden Tag um 11 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr (außer sonntags) und um 19 Uhr, sowie samstags um 17 Uhr läuten die Glocken in Brüden. Auch Sonntags zur Gottesdienstzeit um 10 Uhr werden die Glocken läuten und dazu einladen, zu Hause füreinander zu beten. Für den Frieden, für Gesundheit, für Menschen, die einem am Herzen liegen, für sich selbst, für die Stadt, das Land und die Welt.
Weitere Informationen, sowie Hörpröben der Brüdener Glocken, finden Sie unter:
https://www.evkirche-brueden.de/gemeindeverwaltung
Außerdem laden wir zu Gottesdiensten im Hörfunk und Fernsehen ein und dazu Predigten im Internet anzuschauen:
Wir empfehlen dazu folgende Seiten im Internet:
Gottesdienste aus dem Kirchenbezirk Backnang:
https://kirchenbezirk-backnang.de und BKZ - Wort zum Sonntag unter https://www.bkz.de
Gottesdienste aus Baden - Württemberg:
https://kirchenfernsehen.de/
Gottesdienste aus Deutschland und weltweit:
https://www.bibeltv.de/

Einladung zur Aktion "Licht der Hoffnung"
Besonders laden wir abends um 19 Uhr zum Abendgebet „Licht der Hoffnung“ ein. Alle Glocken im gesamten Weissacher Tal und in vielen Gemeinden in Württemberg werden läuten. Kurz still werden – allein oder mit der ganzen Familie – ein Psalm beten oder das Vater Unser oder ein Lied singen oder mit Martin Luthers Abendsegen in die Nacht gehen:

Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen.
Ich danke dir, mein himmlischer Vater,
durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,
dass du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast,
und bitte dich,
du wollest mir vergeben alle meine Sünde,
wo ich Unrecht getan habe,
und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten.
Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele
und alles in deine Hände.
Dein heiliger Engel sei mit mir,
dass der böse Feind keine Macht an mir finde.
Martin Luther

Machen Sie mit bei dieser landesweiten ökumenischen Aktion, um die in diesen Tagen notwendige Isolation mit der Gemeinschaft des Glaubens zu gestalten. Wenn jeden Abend um 19 Uhr die Glocken der Kirche zu hören sind, kann man eine Kerze anzünden und wer mag auch ins Fenster stellen. Wer ein Licht anzündet oder erblickt, mag darin Hoffnungszeichen sehen, ein Zeichen der Anteilnahme mit kranken und besorgten Menschen, ein Zeichen der Anerkennung für alle, die sich in diesen Zeiten aktiv für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen, ein Zeichen für den Zusammenhalt unter den Menschen im Weissacher Tal. Ihr Pfarrer Bernhard Körner

Wort an die Gemeinden unseres Landesbischof
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Liebe Schwestern und Brüder,
seien Sie herzlich gegrüßt in diesen so ungewöhnlichen Tagen.
Die Zahlen der mit dem Coronavirus Infizierten steigen. Die Belastung für die Krankenhäuser nimmt weiter zu.
Worauf es jetzt ankommt: Herz, Verstand und Abstand.
Sie helfen, die Corona-Infektionen einzudämmen und medizinische Mittel für angemessene Versorgung schwer kranker Menschen zu erhalten. Darum bedarf es der genauen Beachtung der angeordneten Maßnahmen. Wir als christliche Kirche folgen aus Herzens- und Verstandesgründen diesen Verhaltensregeln: aus Nächstenliebe. Es kommt auf jeden und jede von uns an!
Zugleich spüren wir es persönlich und in unseren Kirchengemeinden, wie schwer es fällt, in dieser Krisenzeit keine öffentlichen Gottesdienste und Andachten in unseren Kirchen feiern zu können. Gerade jetzt fragen viele nach Trost und Begleitung, nach Aussprache und Gebet, nach Durchbrechung innerer und äußerer Einsamkeit – nach Nähe!
Viele Pfarrerinnen und Pfarrer bieten über digitale Kommunikationswege ihre Begleitung und Präsenz an, sind ansprechbar. Aber auch Menschen, die diese Formen weniger gewohnt sind, müssen und sollen erreicht werden. Telefon- und Briefseelsorge in der eigenen Kirchengemeinde sind gute Möglichkeiten.
Ihre Kirche, Ihre Gemeinde, die Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen Sie nicht allein.
Wir bleiben verbunden.
Wir sind für Sie da.
Mich hat in diesen Tagen auch die Nachdenklichkeit des Bundestrainers Joachim Löw berührt. Er fragt: Was ist jetzt wirklich wichtig?, und spricht von kollektivem Burnout. Das Tempo, das wir vorgegeben hätten, sei zu hoch gewesen – wir hätten immer gedacht, alles zu wissen und vieles Macht, Gier, Profit und Rekorden untergeordnet. Dabei müssen wir auf die wichtigen Dinge schauen – darauf, was im Leben wirklich zählt.
Wir als Kirche und mit unserer Diakonie wollen unseren Beitrag leisten, die gegenwärtige Situation zu bewältigen. Dazu gehört die Anerkennung und der Dank an die, die jetzt unermüdlich tätig sind. Ich danke den Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern in den Krankenhäusern, dem Pflegepersonal in den Pflegeheimen und den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, den mobilen Diensten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Arbeit mit Wohnungslosen und Geflüchteten. Ich denke in besonderer Weise an unsere Mitarbeitenden in der Diakonie in Württemberg.
Als Christinnen und Christen wissen wir in diesen Tagen, dass wir auf Gottes Geleit vertrauen können. Wir wissen um die Hoffnung, die für uns in wenigen Wochen an Ostern wieder in besonderer Weise erfahrbar wird. Wir wissen um die Begrenztheit von uns Menschen, aber auch um die großen Gottesgaben: um Glaube, Hoffnung und Liebe! Und wir bedienen uns des Verstandes, der uns lehrt, in diesen Tagen Verantwortung zu übernehmen.
Herz, Verstand und Abstand. Und zugleich: Nähe des Zuspruchs der Gnade und der Verlässlichkeit Gottes.
Ich grüße Sie herzlich mit einem Vers aus unserem Evangelischen Gesangbuch:
„Führe mich, o Herr,
und leite meinen Gang nach deinem Wort,
sei und bleibe Du auch heute
mein Beschützer und mein Hort.
Nirgends als bei Dir allein
kann ich recht bewahret sein.”
EG 445,5
Gott behüte Sie!
Ihr
Landesbischof
Dr. h. c. Frank Otfried July

 

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